Spezielle Förderung und gezielter Unterricht bei
Lese- und Rechtschreibschwäche
( LRS ) / Legasthenie
Legasthenietests ( AFS – Dyslexia Screening Test )

Ich bin zertifizierte Legasthenietrainerin. Legasthenietrainerin, Lerntherapeutin mit den Schwerpunkten Aufmerksamkeits-  und Verhaltenstraining und seit 10 Jahren selbstständige Lehrkraft für Deutsch.
Wenn Sie vermuten, dass Ihr Kind eine Lese- Rechtschreibschwäche / Legasthenie  hat, vereinbaren Sie gerne einen Termin zu einer „Be“- Schnupperstunde, damit ich Ihr Kind kennen lerne und Ihr Kind mich.

Um einen ersten Einblick zu bekommen, klopfe ich in einem Einstufungstest jahrgangsabhängig alle relevanten Bereiche des Deutschunterrichts ab:

  • Rechtschreibung,
  • Lesevermögen,
  • Verständnis,
  • Grammatik,
  • und Aufsatz

Während der „Arbeit“ mit Ihrem Kind bekomme ich außerdem einen ersten Eindruck vom Arbeitsverhalten ( Konzentration, Sorgfalt, Schrift, Motorik  etc. ). Sie sollten ca. 90 Minuten Zeit mitbringen, denn es ist immer gut, wenn Sie dabei sind. Erstens beruhigt es Ihr Kind, zweitens erhalten auch Sie so einen Einblick, wo die Defizite Ihres Kindes liegen.

Im Anschluss daran bin ich, und– hoffentlich – auch Sie, einen Schritt weiter und wir finden nach einem Gespräch einen ersten Lösungsansatz.

Sollte tatsächlich eine LRS / Legasthenie vorliegen, wäre es ratsam einen speziellen Legasthenietest ( AFS – Dyslexia Screening Test ) am Computer durchführen.
Dieser Test gibt einen weiteren Einblick in alle Wahrnehmungsbereiche Ihres Kindes. Er testet die Konzentration ebenso wie die optische, akustische und räumliche Wahrnehmung.

Inzwischen geht man davon aus, dass zwischen 5 und 17 Prozent aller Kinder unter einer Lese- Rechtschreibschwäche leiden. Typisch dafür sind folgende Auffälligkeiten:

  • Langsames, stockendes Lesen und Schreiben
  • Verlieren der Zeile
  • Silben und Buchstaben werden vertauscht, komplett ausgelassen
  • Wörter werden fragmenthaft wiedergegeben, völlig vergessen
  • Wörter werden auf unterschiedliche Weise im gleichen Text „falsch“ geschrieben
  • gerade „einfache“ Wörter sind betroffen: „sit“ statt „ist“, „hnd“ statt „Hund“
  • die Groß- und Kleinschreibung wird nicht umgesetzt
  • es wimmelt in Aufsätzen von Syntax- ( Satzbau ) - und Interpunktionsfehlern ( fehlende Satzzeichen, wie Kommas und Punkte )
  • Unaufmerksamkeit, wenn es ums Lesen oder Schreiben geht
  • Probleme mit der Feinmotorik ( viele Linkshänder ), krakelige Schrift
  • nuscheln...

Die Lese- Rechtschreibschwäche ( LRS ) hat viele Ausprägungen und leider auch Auswirkungen bis hin zu Verhaltensauffälligkeiten.

Unterschieden wird zwischen einer erworbenen und einer biogenetischen LRS.
Wobei eine „erworbene“ Lese- Rechtschreibschwäche nicht genetisch bedingt ist, sondern Ihre Ursächlichkeit möglicherweise schon in einer frühkindlichen Entwicklungsphase hat:
Vielleicht hatte Ihr Kind eine Hörproblematik, eine Sprachverzögerung oder einen familiären Konflikt, wie zum Beispiel den Verlust einer Bezugsperson, zu bewältigen?
Diese Form der Lese- Rechtschreibschwäche lässt sich mit gezieltem Training und Nachhilfe beseitigen.

Eine schwere Lese- Rechtschreibstörung stellt die „Legasthenie“ dar. Kinder mit einer Legasthenie werden auch als Erwachsene noch in der einen oder anderen Form unter dieser Problematik leiden, denn Legasthenie ist im Gegensatz zu einer „erworbenen“ Lese- Rechtschreibschwäche genetisch bedingt. Veränderungen auf den Chromosomen 1,2 ,6 ,7 ,11 ,15 und 18 stehen in Verdacht, das Lesen und Schreiben, bzw. deren Verarbeitung zu behindern.
Die Wahrnehmung dieser Kinder unterscheidet sich in bestimmten Bereichen, die das Lesen und Schreiben und deren Umsetzung unterstützen sollen, relevant von der nicht-legasthener Kinder.